שטאָמעלן
Dieses Projekt beginnt mit einer einfachen Geste: das Wort Stommeln auf Jiddisch zu schreiben. Damit verbindet es die Synagoge nicht nur mit der Erinnerung an jüdisches Leben, sondern auch mit jüdischer Gegenwart.
Heute besteht die Synagoge zugleich als Gedenkort und als Ort für zeitgenössische Kunst. Indem Stommeln hier und jetzt auf Jiddisch geschrieben wird, führt das Projekt Erinnerung und gegenwärtige jüdische Kulturexistenz zusammen – durch Sichtbarkeit, Sprache und Begegnung.
Das Projekt ist hybrid. Es entfaltet sich über Kleidung, Drucke auf Papier, eine Leinwand, herunterladbare SVG- und PNG-Dateien sowie ein bewegtes Textfeld, inspiriert von Charles Sandison.
Warum das Wort Stommeln auf Jiddisch schreiben?
Das Wort Stommeln auf Jiddisch zu schreiben verbindet die Synagoge mit der Erinnerung an jüdisches Leben und setzt zugleich ein Zeichen jüdischer Gegenwart. Das Wort wird dort sichtbar, wo Begegnung stattfinden kann.
Es lässt sich auch als Geste der Wiederaneignung jüdischer sprachlicher und kultureller Präsenz im öffentlichen Raum verstehen – durch Sichtbarkeit, Sprache und Begegnung. Auf dem Wochenmarkt wird das Wort zur lebendigen Sprache, nicht nur zum Archiv.
Hoodies, T-Shirts, Druck, Leinwand und der Animations-Träger sind separat zusammengefasst, damit die Hauptseite fokussiert bleibt.
Der Wochenmarkt ist Teil der Arbeit.
Ein wichtiger Bestandteil dieses Projekts ist ein Stand auf dem Wochenmarkt in Stommeln als ortsbezogene Präsentation.
Das Projekt entfaltet sich physisch an diesem Ort und digital über Kleidung, Drucke, Bilddateien und bildschirmbasierte Formate. Dasselbe Wort bewegt sich zwischen Markt, Gedenkort, zeitgenössischem Kunstkontext und öffentlicher Begegnung.
50259 Pulheim